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02.02.2017

Dezentrale Unterbringung von Asylsuchenden

Wohnraum für Anerkannte auf kommunaler Ebene

Landrat Peter Dreier begrüßt die Unterstützung seiner Initiative einer kommunalen Beteiligung an dezentraler Unterbringung von Asylsuchenden durch die CSU-Mandatsträger Florian Oßner, Florian Hölzl und Martina Hammerl.

Die Idee, einen kommunalen Zweckverbandes zur Bewältigung dieser Aufgabe zu gründen, ist laut Dreier ein guter Ansatzpunkt: „Entscheidend ist jedoch, dass die Kommunen intensiv mit eingebunden werden und die Möglichkeit erhalten, Wohnraum für Anerkannte zu schaffen. Auch eine finanzielle Förderung durch den Freistaat wird hier ausschlaggebend sein.

Dreier hatte sich zuvor mit dieser Forderung bereits an Staatsminister Marcel Huber gewandt: „Unsere Kommunen haben den Landkreis in den vergangenen Monaten und Jahren bei der Suche nach dezentralen Unterkünften enorm unterstützt. Dieses System hat sich bewährt – in Akzeptanz vor Ort als auch erfolgreichen Integrationsbestrebungen durch die Ehrenamtlichen in den Helferkreisen“, meint Dreier.

Der laufende Umsteuerungsprozess durch die Bayerische Staatsregierung, dezentrale Standorte sukzessive durch staatliche Gemeinschaftsunterkünfte zu ersetzen, darf nicht nochmals die Kommunen übermäßig belasten. „Durch den schrittweisen Wegfall dezentraler Unterbringungsformen verschärft sich zusätzlich das Problem der Unterbringung anerkannter Asylsuchender, die am freien Wohnungsmarkt nur geringe Chancen haben, eigenen Wohnraum zu finden. Dies dürfen nicht die Kommunen zu spüren bekommen“, so Dreier abschließend.

(Carina Karg, Pressesprecherin Landkreis Landshut)